Viele Wege – ein gemeinsames Fundament
Auf den ersten Blick scheinen soziale Arbeit, Breathwork, der Maya-Kalender und meine Erfahrungen mit schamanischen Traditionen aus unterschiedlichen Welten zu stammen. Für mich gehören sie jedoch längst zusammen, denn hinter all diesen Wegen begegnet mir dieselbe grundlegende Frage: Wie können wir wieder in eine tiefere und ehrlichere Beziehung zu uns selbst kommen?
Schon als Kind nahm ich Gefühle und Stimmungen meines Umfeldes intensiv wahr. Musik wurde früh zu einer Möglichkeit, Emotionen zu erleben und zu erforschen. Später öffneten die intensive Beschäftigung mit der Natur, schamanische Weltbilder und Begegnungen in Ecuador weitere Erfahrungsräume. Mit dem Maya-Kalender kam die Wahrnehmung von Zeit und natürlichen Zyklen hinzu, bis schließlich die Atemarbeit viele dieser Fäden miteinander verband.
Meine pädagogische Ausbildung, mein Bachelorstudium in Sozialer Arbeit und meine Breathwork-Ausbildung bilden heute das fachliche Fundament meiner Begleitung. Gleichzeitig fließen persönliche Erfahrungen, Körperwahrnehmung, Musik und meine Beschäftigung mit zyklischem Wissen in meine Arbeit ein. Dabei steht für mich nicht eine einzelne Methode im Mittelpunkt, sondern immer der Mensch mit seiner eigenen Geschichte und Wahrnehmung.
Ich möchte niemandem erklären, wer er ist oder wie er leben soll. Vielmehr möchte ich Räume schaffen, in denen Menschen ihrem Körper, ihren Gefühlen und den wiederkehrenden Bewegungen ihres Lebens aufmerksamer begegnen können. Entwicklung bedeutet für mich deshalb nicht zwingend, ein anderer Mensch zu werden, sondern immer mehr mit dem Menschen in Verbindung zu kommen, der wir bereits sind.

